Peter Tschaikowski - Der Nussknacker

Ballett erzählt als Hörspiel mit Musik.

Herausgeber:
Bert Alexander Petzold

mit:
Wolfgang Rüter, Matthias Lühn, Sarah Peitz, Alma-Sofia Lühn, Guido Willweber u.a.

ab 8 Jahren und für die ganze Familie

Inhalt:
1 CD mit Booklet, Laufzeit 58 Minuten

ISBN: 978-3-947161-16-4

Preis: 12,99 € (inkl. 19% MwSt.) UVP

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Hörprobe

Am Weihnachtsabend bekommt Clara von ihrem Patenonkel Drosselmeyer einen Nussknacker geschenkt. In der Nacht hat sie einen seltsamen Traum: Der Nussknacker kämpft mit seinen Spielzeugsoldaten gegen das Heer des Mausekönigs. Clara hilft ihm, worauf sich der Mausekönig in einen Prinzen verwandelt. Gemeinsam reisen sie ins Reich der Süßigkeiten. Sie geraten in einen Schneesturm und landen im Schloss Zuckerburg. Dort feiert die Zuckerfee ein herrlich süßes Fest. Schade, dass dies alles nur ein Traum war – oder doch nicht?

Peter Tschaikowski wurde am 7. Mai 1840 in Russland geboren. Zunächst schlug er eine Beamtenlaufbahn als Jurist ein, ab 1862 studierte er schließlich Musik in Sankt Petersburg. Die von ihm komponierten Melodien sind weltweit bekannt. Er schuf zahlreiche Werke, so gibt es von ihm drei Ballettstücke „Dornröschen“, „Schwanensee“ und „Der Nussknacker“. Seine bekannteste Oper ist „Eugen Onegin“. Bis heute beliebt sind die drei Streichquartette, das Klaviertrio a-Moll, seine sechs Sinfonien, darunter ist sein letztes Werk – die grandiose „Pathetique“. Peter Tschaikowski starb am 6. November 1893 in Sankt Petersburg an einer Vergiftung.

E.T.A. Hoffmann (1746 – 1822) schrieb eine ursprüngliche Märchenversion als „Nuss- knacker und Mausekönig“. Der Franzose Alexandre Dumas der Ältere (1802 – 1870) entwickelte die Handlung schwungvoll weiter und Pjotr Iljitsch Tschaikowski, der gut Französisch sprach, vertonte diese zu einem der populärsten Ballette. Die Anregung dazu kam von Tschaikowskis Bruder Modest, der ein ähnliches Theaterstück für die Kinder seiner und Tschaikowskis Schwester geschrieben hatte. Tschaikowski erzählte Marius Petipa von diesem Kinderstück, der ein erstes Libretto für „Der Nussknacker“ verfasste. Petipa wollte ursprünglich auch die Choreographie übernehmen, überließ dies aber krankheitsbedingt Lew Iwanow. Das Werk wurde am 18. Dezember 1892 zum ersten Mal im Mariinski-Theater in Sankt Petersburg in der Choreographie von Iwanow und der Ausstattung durch den Operndirektor Iwan Wsewoloschski aufgeführt, weniger als ein Jahr vor Tschaikowskis Tod.  

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